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ZDS AH P Modul 8

Ausbrennen von Feuerungsanlagen & alternative Reinigungsmethoden
Auflage Dezember 2011

Diese Broschüre gibt eine Hilfestellung zu Gesetzesgrundlagen, Arbeitsabläufen, benötigten Werkzeugen und den damit verbundenen fachmännischen Umgang, alternativen Reinigungsmethoden und Gefahren, die beim Ausbrennen von Räucherkammern, Verbindungsstücken sowie von Schornsteinen auftreten können.

Bei einer unvollständigen Verbrennung von festen Brennstoffen kann, aufgrund unterschiedlichster Störeinflüsse oder anderer Fehlerquellen (feuchter Brennstoff, Über - oder Unterbelastung der Feuerstätte, falsche Brennstoffgröße, etc.), neben dem Ruß auch Pech entstehen. Das Pech kann mit herkömmlichen Werkzeugen von Schornsteinwandungen, aus Räucheranlagen oder aus Verbindungsstücken nicht mehr entfernt werden. Da im Falle eines unkontrollierten Abbrandes der Rückstände aber ein erhöhtes Brandrisiko für den Betreiber besteht, muss der Pechansatz durch kontrolliertes Abbrennen, Ausschlagen, Auskratzen oder Ausschlämmen entfernt werden.

Diese Broschüre kann durch die angegebenen Arbeitsabläufe jedoch keine hundertprozentige Versicherung sein, dass bei Ausbrennarbeiten kein Schadensfall entsteht. Hier sind das Fachwissen und die Erfahrung eines jeden Schornsteinfegermeisters gefragt. Er allein muss entscheiden ob die Räucherkammer, das Verbindungsstück oder der Schornstein aufgrund seiner baulichen Substanz oder anderer, zu berücksichtigenden feuergefährliche Zustände, ausgebrannt werden kann oder nicht. Aus diesem Grund wurden auch alternative Reinigungsmethoden zum Ausbrennen, wie zum Beispiel das Ausschlagen, das Auskratzen oder das Ausschlämmen, detailliert beschrieben und erklärt.


 
 

 

   
 
 
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